Donnerstag, 12. Oktober 2017

\\Rezension// Der Schattenmann - Eine wunderbare Freundschaft

Werbung

Seiten: 120

Genre: Jugendbuch / Fantasy 

Klappentext

Ich wusste nicht wer ich war. Ich wusste nicht was ich war. Meine neue Gestalt war schwarz von oben bis unten. Schwarz wie ein Schatten mit stechenden roten Augen. 
Ich wusste nicht wie ich in diese Grotte gekommen war. Ich wusste nicht warum ich durch dieses seltsame schwarze Loch, durch das man nichts sehen konnte, nach draußen gelangen konnte. Mein neues Zuhause befand sich in einem Wald. Viele Menschen gab es in hier nicht.
Was ich aber wusste, war dass ich anders war als all die normalen Menschen. Anders machte den Menschen Angst. Doch in diesem Punkt sollte ich eines besseren belehrt werden, als ich ein kleines Mädchen traf, welches mich sofort in ihr Herz schloss.

Bewertung

Der Start in die Geschichte fällt etwas schwer, da der Schattenmann selber nicht weiß wer er ist, oder ob und warum er ist. Er ist in einer Höhle aufgewacht und hatte keine Ahnung, weder von sich selbst noch von der Welt. 
Nach einer Weile findet er sich im Wald etwas zurecht und kommt an einem Kinderspielplatz an. Dort beobachtet er die spielenden Kinder und spürt wie ihm warm ums Herz wird. Es dauerte nicht lange als ihn die kleine Mia sieht. Das kleine Mädchen hat absolut keine Angst vor dem Schwarzen Schatten und freundet sich mit ihm an.

Ich mag die beiden Protagonisten. Der Schatten ist zwar etwas verwirrt, aber dennoch ein liebenswerter Zeitgenosse. Er genießt Mias Gegenwart und zeigt ihr seinen Wald und die Tiere. Schnell wird klar, das Mia ein Handicap hat, doch selbst das macht den beiden nichts aus. 

Der Schreibstil der Autorin ist echt, das heißt, sie schreibt so wie man mit jemandem spricht. Für mich ein ungewohnter Schreibstil, der aber keine weiteren Probleme macht. Das ein oder andere mal kommen ein paar Fragen auf, die man als Ungereimtheit nehmen könnte, aber diese werden im späterem Verlauf glaubwürdig aufgelöst.
Die Geschichte vom Schattenmann ist ein kurzweiliges aber dennoch unterhaltsames und gefühlvolles Leseerlebnis für kleine Fantasyliebhaber. Was mir noch gefallen hat war, das die Autorin die Kindlichen Gefühle und Handlungen absolut echt darstellt. Kinder sind so rein und unvoreingenommen, das hat mir die kleine Mia wieder klar vor Augen geführt. Das Cover ist ebenfalls sehr gelungen, hier finden sich viele Details aus der Geschichte wieder, man merkt das sich vorher wirklich mit dem Buch beschäftigt wurde.





Das Leseexemplar wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.


Meinung