Dienstag, 31. Januar 2017

Dear Sister - Schattenschwestern

Details

Titel: Dear Sister - Schattenschwestern
Reihe: Band 3
Autor: Maya Shepherd
Erschienen: 10.04.2015

Taschenbuch 10,99€
Ebook 3,99€
Verlag CreateSpace Independent Publishing Platform

Genre Fantasy


Seiten: 338

Danke an Maya Shepherd für das signierte Rezensionsexemplar!

Spoiler, da Band 3 der Reihe!!!

Buchdeckel

Eliza ist es gelungen, den Jägersfluch zu brechen, der auf ihrer Schwester lag. Doch für ihre Entscheidung musste sie einen hohen Preis bezahlen, dessen Konsequenzen sie nun zu spüren bekommt. Nicht nur die Polizei ist hinter ihr her, sondern auch andere Schattenwandler, die Rache an Eliza nehmen wollen. Alle Menschen, die ihr etwas bedeuten, schweben erneut in Gefahr. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt taucht ihre Tante Rhona in der Stadt auf. Ist es möglich, dass sie mehr weiß, als sie vorgibt? Kann sich Eliza Hilfe von ihr erhoffen oder setzt sie ihr Vertrauen in die falsche Person?

Meine Zusammenfassung

Nachdem Eliza Will getötet hat um Liam wieder zum leben zu erwecken, ist sie im Gefängnis. Dort muss sie auf ihre Verhandlung warten. Der Verdacht das sie die mysteriösen Morde in der Stadt zu verantworten hat besteht immer noch. 
Der Jägersfluch der auf Winter lastete ist nun gebrochen und sie kann ihrer Schwester wieder in die Augen sehen ohne sie imbringen zu wollen. Doch trotzdem schafft Winter es nicht ihre Schwester zu besuchen. 
Zu Weihnachten steht plötzlich Rhona vor der Tür. Sie st die Schwester von Winter und Elizas Mutter und hat sich Jahre lang nicht blicken lassen. Nun soll sie, da sie Anwältin ist, Eliza aus der Untersuchungshaft herausholen. Doch irgendwie ist Rhona seltsam. Sie muss anscheinden mehr wissen. Hinzu kommt noch, das Will`s Vater wohl auf Rache aus ist und Eliza am liebsten Tod sehen will.

Bewertung

Der Übergang von Band 2 auf Band 3 ist wieder sehr angenehm gestaltet. Eliza schreibt einen kurzen Brief an ihre Schwester Winter, indem nochmal eben aufgerollt wird was passiert ist. Also ein gelungener Anschluss.
Auch im dritten Band wird wieder aus den verschiedenen Sichten der Protagonisten gelesen.
Die Ereignisse überschlagen sich wieder und es gibt eine menge Fragen die einem an den Kopf geworfen werden. 
In ihrer Zelle glaubt Eliza das sie langsam verrückt wird, da ihr Will als Geist begegnet und immer an ihrer Seite auftaucht. 
Mona und Aiden sind nun ein Paar, aber auch mit ihr scheint etwas nicht zu stimmen. Mona greift ihre Mitschülerin an und das passt ja so gar nicht zu ihrem Wesen.
Und dann noch die mysteriöse Tante Rhona. Man merkt auf Anhieb das da was nicht stimmt, und als man sie dann noch mit dem Vater von Will sieht wird das Mistrauen verstärkt. Eliza ist trotzdem auf sie angewiesen und erfährt eine menge Dinge die ihr und Winters Leben total auf den Kopf stellen.

Im dritten Band wird viel mehr auf die Familienumstände von Winter und Eliza eingegangen. Von ihrer Mutter bekommen wir eine menge mit. In den vorigen Bänden sind die Eltern zwar durch ihre liebevolle Art präsent gewesen, aber man fragte sich trotzdem, warum sie nichts zu hinterfragen scheinen. Das kam etwas unglaubwürdig rüber. Nun im dritten Band erfahren wir warum das so war und der Grund kam für mich sehr überraschend. Generell ist die ganze Story wiedermal sehr mit "ahhh" und "ohhh" und "krass" Momenten ausgeschmückt. Der Lesefluss hat wieder angehalten und mich in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist nie langweilig und wird immer wieder durch seine steigernde Spannung oben gehalten. 

Trotzdem muss ich auch ein wenig Kritik aussprechen. Der Verlauf am Ende war mir viel zu unglaubwürdig. So würde niemand handeln! Ich kann nicht genauer darauf eingehen, da ich nicht Spoilern möchte aber das Ende hat mich sehr enttäuscht. Ich fand das es sich so anhörte als suche man zwanghaft nach einem Weg um die Geschichte fortsetzen zu können. Das war ich von der Autorin nicht gewöhnt. 
Wie dem auch sei, ich kann den dritten Band auch weiterhin sehr empfehlen, da er super spannend war. Ich denke auch der folge Band wird sich sehen lassen können und deshalb sehen wir über das etwas gezwungene Ende hinweg.

Sterne



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