Mittwoch, 18. Januar 2017

\\Rezension// #fingerweg

Bildquelle Carlsen.de

Details

Titel: #fingerweg 
Autor: Susanne Fülscher
Erschienen: 22.12.2016

Taschenbuch 6,99€
E-Book 6,99€
Verlag Carlsen

Genre Jugendbuch (12 - 18 Jahre)


Seiten: 224

Danke an den Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Buchdeckel

Das Abi in der Tasche. Und gleich erfüllt sich der nächste Traum: Lisa ergattert den ersehnten Praktikumsplatz beim glamourösen Produzenten Maxime Léon! Klar, jetzt stehen ihr die Türen zur Filmhochschule offen. Obwohl ihr die Arbeit Spaß macht, fühlt sie sich zunehmend unwohl. Ihr Chef macht nicht nur zweideutige Bemerkungen. Er berührt sie auch immer öfter scheinbar zufällig. Als Lisa es nicht länger aushält, beschließt sie ihr Schweigen zu brechen und sich zu wehren.

Meine Zusammenfassung

Endlich das Abitur in der Tasche und das dann auch noch mit einem 1,3 Durchschnitt, was lässt sich da noch sagen? Eben, nichts. Eigentlich hatten Lisa und ihre beste Freundin geplant nach dem Abitur erstmal ein bisschen zu reisen und sich die Welt anzusehen. Doch daraus wird nichts, denn Lisas Bewerbung in einem Filmstudio war erfolgreich! Sie darf als Praktikantin zu dem Berühmten Maxime Léon! 
Für Lisa geht ein Traum in erfüllung, wenn sie das Praktikum bei Maxime erfolgreich meistert, stehen ihr alle Türen offen!
Doch schnell beginnt Lisa sich unwohl zu fühlen, denn Maxime macht ihr ständig Komplimente für ihren Po. Zuerst tut sie das als angewohnheit in der Filmbranche ab, doch schnell merkt sie das mehr da hinter steckt.

Bewertung

Dieses Buch spricht ein leider weit verbreitetes Thema an - Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz! 
Die Protagonistin Lisa versucht so lange wie möglich ausreden für das Verhalten ihres Chefs zu finden, doch als es zu weit geht, muss sie sich entscheiden. Entweder ein erfolgreiches Praktikum oder die wahrheit!? Lisa weiß nicht ein oder aus, gut das sie ihre beste Freundin an ihrer Seite hat. 

Dieses Buch ist wirklich gut geschrieben! Ich hatte es an einem Tag durchgelesen, denn aus der Hand legen ging einfach nicht. Der Schreibstil liest sich locker weg und man kann dem geschehen gut folgen. Die Geschichte ist spannend und man fühlt sich richtig in Lisas leiden ein. Am liebsten wäre ich dem Chef ins Gesicht gesprungen!
Ich denke das dieses Buch schon Mut machen kann wenn man selbst in so einer Situation ist, darüber zu reden. Schweigen bringt nichts. 

Fazit: Ein gelungenes Jugendbuch das sich mit einem fortwährend aktuellem Thema beschäftigt und eventuell auch Mut zur Ausprache macht. Ich bin der Meinung, das dieses Buch auch durchaus im Unterricht behandelt werden könnte!

Sterne




1 Kommentar:

  1. Hallo Kati,
    ich habe dieses Buch letzte Woche im Rahmen einer Leserunde auf LB lesen dürfen. Ich fand es sehr gut mit anderen Lesern und auch der Autorin ein wenig über die Thematik sprechen zu können.

    Die Geschichte wusste mich auf jeder Seite zu fesseln. Ich fand es sehr gut, wie die Autorin die verschiedenen Phasen dargestellt hat, die Lisa durchläuft.

    Auch der sehr vielschichtige Charakter Maxime ist ihr sehr gut gelungen, finde ich.

    Ich gebe dir Recht: Dieses Buch verleiht Mut sich aus der Opferrolle zu befreien. Ich bin auch der Meinung, dass dieses Buch verlangt gelesen zu werden.

    Sehr schöne Rezension.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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