Sonntag, 17. Januar 2016

Wir sehen uns in der Hölle - Bad Boy Uli





Titel: Wir sehen uns in der Hölle
Autor: Bad Boy Uli
Erschienen: 09.11.2012

Taschenbuch 8,99€ 
Kindle 7,99€
Verlag Econ

Genre Sachbücher

Seiten: 368


Bad Boy Uli ist noch lange nicht fertig. In seiner Zeit als Hells Angel hat er viel erlebt – und seine ehemaligen Brüder würden ihn lieber heute als morgen tot sehen. Warum? Weil er zu viel weiß. Über den Club, über die kriminellen Machenschaften, über die krummen Geschäfte. Und weil er einfach nicht die Klappe hält. Als erster und einziger hochrangiger Hells Angel hat er in seinem Bestseller Höllenritt und in vielen Interviews im Fernsehen ausgepackt. Und er tut es wieder: wegen der vielen Tausend Reaktionen seiner Leser und wegen der aktuellen Entwicklungen in der Rockerszene. Die Gewalt zwischen rivalisierenden Clubs eskaliert, Polizeirazzien häufen sich, Charter werden verboten. Was passiert hinter den Kulissen dieses angeblich harmlosen Motorradclubs? Bad Boy Uli verrät es in Wir sehen uns in der Hölle.


Ex Mitglied der Hells Angels, Uli erzählt hier seine Erfahrungen mit dem Motorradclub und klärt über die wirklichen begebenheiten auf. Davon das es sich bei den Hells Angels eben nicht um einen einfachen Motorradclub mit dem Ziel die weiten der Welt mit der Harley und Chopper zu erkunden. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen, denn Bad Boy Uli erzählt die schonungslose Wahrheit. Er erzählt von seinen Erfahrungen mit den verschiedenen Chartern, Drogen, Mordaufträgen, Menschenhandel, Waffenhandel, Erpressungen und dem Rotlichtmillieu.

Textauszug aus dem Buch: 
"Mit jedem Tag ohne die Hells Angels werde ich innerlich zufriedener. Ich kann jetzt endlich straffrei leben und muss mich nicht irgendwelchen Zwängen unterwerfen."


Das lesen dieses Buches ist selbst dann interessant, wenn man sich nicht für Motorräder begeistert. Ein jeder kennt die "Hells Angels", aber kaum einer weiß wirklich viel darüber was sie genau machen. Hier klärt Uli auf das es eben nicht so harmlos zugeht wie ein mancher denkt. Sehr schön geschrieben. Gut finde ich auch das hier kein Blatt vor den Mund genommen wird. Nichts für zartbeseitete, denn Uli benutzt nicht nur schöne Worte. Die Geschichten sind zum Teil echt hart, aber eben wahr. Am Ende des Buches findet man im Anhang viele Erklärungen zu den Internen Begriffen, sowie eine Auflistung der Charter auf der ganzen Welt.



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