Donnerstag, 22. Juni 2017

Du stirbst nicht allein

Juni 22, 2017 0 Comments

Details

Titel: Du stirbst nicht allein
Originaltitel: First one missing
Autor: Tammy Cohen
Erschienen: 17.04.2017

Taschenbuch  9,99€
E-Book 8,99€
Verlag blanvalet

Genre Psychothriller


Seiten: 400

Buchdeckel

Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ...

Meine Zusammenfassung

Vor 4 Jahren wurde eine Kinderleiche in einem abgelegenden Parkstück gefunden. Auf ihrem Unterschenkel stand das Wort "Sorry" geschrieben. Der Täter wurde nicht gefasst und nach einiger Zeit passieren weitere Morde an Kindern. Der Täter hat keine für die Polizei nützlichen Spuren hinterlassen und auch das Motiv bleibt zunächst unklar, da die Leichen nicht immer das selbe Muster aufweisen. Die Zeitspanne der Morde scheint immer kürzer zu werden während die trauernden Eltern mehr werden...

Bewertung

Das Cover kam mir zunächst seltsam vor, was hat das Herz bitte mit dem Tod kleiner Mädchen gemeinsam?! Naja, bei einem Psychothriller kann man ja viel unvorhersehbares erwarten. 

Die Autorin lässt uns die Geschichte aus der Sicht der verschiedensten Personen lesen. Ob von den Eltern der Opfer, der ermittelnden Polizei oder der Journalistin. Anfangs habe ich mich etwas schwer getan die einzelnen Personen unter einen Hut zu bekommen und habe mir dazu ein paar Notizen gemacht, damit ich nicht durcheinander kam wer mit wem wie zusammengehört. Doch nach dem ersten 100 Seiten war dann alles halbwegs flüssig und es kam langsam Spannung auf. Diese blieb aber nur sehr kurz, da es gleich mit ein paar Längen und unnötigen Familienstreitigkeiten weiter ging. Mir hat das beim lesen etwas die Lust genommen, da es mir zu viele unwichtige Informationen waren. Auch aus der Sicht des Täters hätte definitiv mehr zu lesen sein können.

Bei der Suche nach dem Täter wurde man schön in die Irre geführt und hat fast bis zum Schluss im Dunklen getappt, so muss das sein. Auch beim lesen habe ich öfter schlucken müssen. Wenn man selbst Kinder hat liest sich so ein Psychothriller bei dem Kinderleichen gefunden werden nicht so einfach. 

Trotz des krassen Geschehens hat mir aber die Spannung gefehlt und so musste ich mich sehr durch die Seiten zwingen und war froh als ich auf die letzten Seiten schauen konnte. Das Ende ist dann wieder dem Genre angepasst und passt einfach perfekt, der Leser wird Kopfschüttelnd zurückgelassen, so liebe ich das. 

Zum Schreibstil kann ich nur sagen, das er sehr flüssig ist und man zügig vorran kommt, das einzigste was mich dabei gestört hat waren ab und an ein paar kluge >Fremdwörter< die man im Alltag einfach nicht benutzt, die haben mir ab und an das lesen etwas erschwert und genervt.

Fazit: Ein schwieriges Thema mit unvorhersehbarem Ende. Etwas wenig Spannung, lässt den Leser aber sehr Nachdenklich zurück.

Sterne



Reisebericht Japan - Orte aus Sailor Moon - Hikawa Shrine in Tokyo

Juni 22, 2017 0 Comments


Wie schön ist es doch für jeden Sailor Moon Fan, einmal nach Tokyo zum Ort des Original Geschenes zu fliegen. Wie jeder Fan weiß wird man im Stadtteil Azabu Juban fündig. Denn hier wohnt Usako. Mit dem Tokyo Tower immer in Reichweite.

Dieser Stadtteil zeichnet sich durch seine kleinen Geschäfte und Straßen aus. Ich fand ihn leider nicht besonders. Natürlich ist der Besuch eines Schreines in Japan ein Muss. Warum also nicht den Schrein von Rei besuchen?

Rei ist eine Shintopristerin, also müsst ihr in der Map von Tokyo nach einem "Shrine" suchen. Auch zu erkennen an einer Swastika. Schaut ihr genau auf die Map findet ihr zwei Schreine die in Frage kommen könnten und beide tragen den Namen Hikawa Schein.

Kommt mit mir mit und lernt beide Scheine genauer kennen.

Hikawa-Shrine

Der erste Hikawa Schrein ist ein Schrein im Viertel Motoazabu, Minato. Das Azabu Juban Viertel findet ihr direkt daneben. Ihr steigt auch an der Azabu U-Bahn-Station aus und müsst durch den Stadtteil laufen um zum Schrein zu gelangen.


Der Schrein ist schwierig zu finden er liegt etwas versteckt, in einer kleinen Seitengasse. Orientieren könnt ihr euch neuerdings an einem großen Hochhaus was dort in der Nähe gebaut wurde. Es sind dort auch relativ viele Botschaften in der Nähe (Argentinien fast ist direkt gegenüber). Vorbei geht ihr an einem Kindergarten und einer Grundschule. In der Nähe ist auch ein Park (ist es etwa der Park wo Usa und Mamo-chan sich öfter trafen?) Der Park heißt Shiba Koen Park. Ich war nicht dort aber vielleicht habt ihr ja Lust dorthin zu gehen.




Was ich über diesen Schrein weiß ist, dass er der gezeichneten Vision aus dem Manga ähnlich sehen soll. Nun ja er ist recht klein. Aber man kann sich hier schon vorstellen, dass Rei und Co. auf den Stufen sitzen und die nächsten Schritte gegen das böse Königreich planen. Dort kann man auch Glücksbringer kaufen und es gibt ein Wohnhaus. Sogar ein Friedhof ist angeschlossen.

Hinter dem großen Tor befindet sich ein Festwagen. Der zu dem entsprechenden Fest prächtig geschmückt durch den Stadtteil gezogen wird.





Meiner Meinung nach ist das der echte Hikawa Schrein. Der Tokyo Tower ist in Reichweite. Man ist in ca. 1/2 Stunden dort. Wenn also Usa am Tokyo Tower in Schwierigkeiten ist, können die Senshis diese Strecke problemlos bewältigen. Auch wenn der nächste Shrine dem Orginal deutlich näher kommt.

Hikawa Jinja Shrine

Der Hikawa Jinja Shrine liegt im Stadtteil Akasaka, nahe den Roppongi Hills dem Gaijn Viertel. Ihr könnt bei der Roppongi Station austeigen, dafür nutzt ihr die U-Bahn (Hibiya Line). Wenn ihr aus der U-Bahn rauskommt haltet ihr euch rechts, geht immer gerade aus und wenn ihr bei einem VW Händler vorbeikommt biegt ihr hinter dem Händler links ein und lauft den Berg geradeaus hoch. Dann müsstet ihr an eine Kreuzung mit einem Hotel kommen, dann rechts und gradeaus. Der Tempel ist in dieser Straße auf der rechten Seite.




Der Schrein liegt auf einer Erhöhung. Er wurde 1730 gebaut. Dieser Schrein ist umgeben von einer großzügigen Botanik und hohen heiligen Bäume. Dieser Schrein ist deutlich größer als der andere Hikawa Schrine. Zur offiziellen Internetseite.

Umgeben von bösen piksenden Dämonen, solltet ihr immer Mückensalbe dabei haben. Meinen Mann haben die fiesen Dämonen immerhin über 10x gestochen. (Mich nicht, aber ich bin ja auch ein Sailor Moon Fan)
Aber davon abgesehen ist dieser Schrein doch viel schöner als der "Hikawa Schrein" in Azabu Juban. Hier kann man sich auf eine Bank setzen und die heilige Atmosphäre der Naturgeister auf sich wirken lassen und das mitten in Tokyo. Hier gibt es Glücksbringer und die Möglichkeit bei den Shinto Göttern einen Wunsch zu äußern. Auch die beliebten Getränkeautomaten gibt es hier, also ist für eure Verpflegung gesorgt.
Dieser Schrein soll der "Anime" Version ähnlich sein. Wegen der langen Treppe davor und wegen der Bäume herum. Auch hier gibt es ein Wohnhaus daneben in dem Rei wohnen könnte. Es gibt mehrere kleinere Gebäude die zu rituellen Zwecken genutzt werden können- vielleicht auch nur um Mamo-chan drin wohnen zu lassen, wenn man seine Bude eingesaut hat.




Der Weg zum Tokyo Tower ist etwas weiter und man kann ihn von dort aus auch nicht sehen. Irgendwie scheint mir der Schrein auch nicht ganz so hoch gelegen zu sein wie der im Anime.

Er ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert.

Wenn ihr schon einmal da seid, in der Nähe ist eine große Polizei Station, die der aus dem Sailor Moon Anime gar nicht mal so unähnlich ist. Hier könnte jeden Moment Seiya als Hilfspolizist herauslaufen.


Weitere informative Seiten


You Tube Berichte die wirklich gut sind :-)














Willkommen in der Provence

Juni 22, 2017 0 Comments

Details

Titel: Willkommen in der Provence
Autor: Brigitte Guggisberg
Erschienen: 13.06.2017
Verlag: Diana Verlag, Verlagsgruppe Random House GmbH
Genre: Roman
Seiten: 352
Preis Taschenbuch: 9,99€
E-Book: 8,99€

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Buchdeckel:

Vivianne fällt aus allen Wolken, als ihr Mann Victor nach fünfundzwanzig Ehejahren einfach verschwindet und sie in ihrem Haus in Aix-en-Provence auf einem Berg Schulden sitzen lässt. Aus der Not macht sie eine Tugend, aus dem verwaisten Schlafzimmer eine Gästeunterkunft. Doch gerade als Chez Madame Vivianne zum heißen Tipp für Touristen wird und Vivianne dem gut aussehenden Félix begegnet, taucht Victor wieder auf …

Meine Zusammenfassung:

Vivianne ist 49 Jahre alt und seit 25 Jahren mit dem Banker Victor verheiratet. Sie führt ein sesshaftes Leben in Aix-en Provence und ihr mangelt es an nichts. Plötzlich verschwindet Viktor von jetzt auf gleich und lässt Vivianne mit einem Schuldenberg allein. Vivianne ist zunächst sprachlos und verzweifelt, lässt sich aber vom Schicksal nicht unterkriegen und versucht gegen die aussichtslose Lage anzukämpfen. Um wieder Geld in die Kasse zu bekommen vermietet sie die Gästezimmer, in ihrem großen Haus, an Touristen. Dabei lernt sie allerlei komische Gestalten kennen, von quirligen lauten Amerikanern bis zu spießigen Deutschen ist alles vertreten.

Aber Sie meistert auch die schwierigsten Gäste, bekommt viele positive Bewertungen und bald läuft ihre Pension Chez Madame Vivianne gut. Vivianne ist zufrieden und als sie auf einem Marktbesuch den netten und hübschen Felix kennenlernt hat sie auch wieder Schmetterlinge im Bauch. Alles könnte perfekt sein, doch da macht ein Arbeitskollege von Viktor Vivianne Druck, wegen dem Kredit, ihre besten Freundinnen haben plötzlich Geheimnisse von ihr und dann steht auf einmal wieder Viktor auf der Matte und will wieder einziehen. Wird Vivianne alle Probleme lösen und ihr Leben ordnen können? Und wo zum Teufel war Viktor die ganze Zeit?

Bewertung:

Dieses Buch ist eine schöne Lektüre fürs Urlaubsgepäck. Falls ihr also noch etwas sucht, macht ihr mit dem Griff zu diesem Buch nichts falsch. Das Buch ist von der Geschichte nicht besonders episch oder tief, hat aber Witz und Charme. Volle fünf Sterne kann hier allerdings nicht geben, weil das bei mir nur Bücher bekommen die mich völlig inhaltlich umhauen. Die Story war zwar schön, aber auch nicht völlig neu, ist halt ein typischer Frauenroman mit Herz.
Willkommen in der Provence ist der erste Roman von Brigitte Guggisberg. Sie hat ihren Job wirklich gut gemacht. Der Text ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen. Auch die Auswahl der Abschnitte der einzelnen Kapitel ist attraktiv, sodass man das Buch schnell man zur Seite legen kann, um mit den Kids im Meer zu spielen oder einen Cocktail mit dem Liebsten am Strand zu trinken. Später kommt man auch wieder gut in die Story rein. Ich finde das Buch macht auf jeden Fall Lust auch mal in der Provence Urlaub zu machen. Davon träume ich schön länger :-)

Sterne:




Danke an Random House für das Rezenensionsexemplar